.... sein riesiges Filmarchiv, das fast alle Dokumente aus der
Zeit von 1936 bis 1948 umfasst, ist im zweiten Teil der
Ausstellung bei SchipperKrome zu sehen. Hier begegnet
der Betrachter erneut Olivia de Havilland. Diesmal dreht
sich ihr Kopf wieder und wieder, begleitet von
ohrenbetäubendem Technosound. Dieses Material, das
Klaus vom Bruch in den achtziger Jahren bearbeitete,
erhält im Remix aktuelle Bezüge. Man kann Platz nehmen
auf Speditionskisten, die gleichzeitig als Arena für die
Zuschauer und Sockel für die Monitore dienen.
Eine Zeitreise, die gleichzeitig mit technischen
Möglichkeiten experimentiert und ästhetische Ideale und
Gewohnheiten hinterfragt.
Christina Wendenburg
Schipper Krome, Auguststr. 91, Mitte. Bis 18. August. Di.
- Fr. 12 - 18, Sa. 13 - 17 Uhr. Preise: auf Anfrage.
©Berliner Morgenpost 21.7.1998
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